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Taubblindwerk Fischbeck Grundsteinlegung

Über 200 Jahre war der Landhof in der Zentralstraße, Ecke Kirchturmsweg in Besitz der Familie Prasuhn. Wo im Sommer Blumen rund um einen Teich blühten, ist jetzt eine Großbaustelle. Errichtet wird ein Wohnheim mit Therapieräumen. Gestern fand auf dem „Landhof Fischbeck“, den das Deutsche Taubblindenwerk (DTW) erworben hat, die Grundsteinlegung statt.

Grundsteinlegung Taubblindwerk in Fischbeck am 02.02.2011

Mitten im Stiftsdorf wird Platz geschaffen für vier weitere familienähnliche Wohngruppen, für 22 mehrfachbehinderte, hörsehbehinderte und taubblinde erwachsene Menschen. „Heute ist ein ganz besonderer Tag, auf den wir lange gewartet haben“, sagt Wolfgang Angermann, Direktor des Deutschen Taubblindenwerks. Hier werde neuer Lebens- und Arbeitsraum geschaffen, fügt er hinzu und bringt seine Hoffnung zum Ausdruck, dass der Landhof Fischbeck eines Tages ebenso wie die Einrichtung im Pötzer Kirchweg Teil des Ortes sein werde.
Der Kreishandwerksmeister, Karl-Wilhelm Steinmann, erinnert an die ersten Baumaßnahmen des Taubblindenwerks im Jahr 1990; damals wie heute würden die Arbeiten in enger Bindung zu Firmen der Region durchgeführt, lobt er. Bürgermeister Harald Krüger dankt dem nach der Neurologischen-Klinik zweitgrößten sozialen Arbeitgeber in der Stadt Hessisch Oldendorf. „Sie schaffen Arbeitsaufträge und Arbeitsplätze“, betont er. Mit einem Investitionsvolumen von knapp drei Millionen Euro werden die Neubaumaßnahmen inklusive der Sanierung des Altbestands veranschlagt. Auch diesmal hat der Fischbecker Architekt Michael Wunder im Auftrag des Deutschen Taubblindenwerks die Pläne für das Vorhaben entworfen.

Quelle dewezet.de

Keine Angst vor Schmutz

Unser Lehrling ist mittlerweile als Meister für uns tätig.

Hessisch Oldendorf (doro). Interesse, technisches Verständnis, Zuverlässigkeit und Freundlichkeit. Das sind die Eigenschaften, die sein Chef an ihm schätzt, glaubt Daniel Bödeker. Und da glaubt er ganz richtig. „Zuverlässigkeit, großes technisches Verständnis und Fleiß“, antwortet Lehrherr Meik Leuschner ohne Zögern, als Daniel nicht in der Nähe ist.

Der 27-Jährige aus Schaumburg ist Anlagenmechaniker für Sanitär- und Heizungstechnik bei Leuschner Haustechnik in Hessisch Oldendorf und gewann unlängst die Jugendhandwerksmedaille, zum ersten Mal verliehen von der Sparkasse Weserbergland für überdurchschnittliche Leistungen. Symbolisieren soll die Medaille mit dem Zollstock: Eine gute Ausbildung ist das Maß aller Dinge.

Das ist nicht selbstverständlich. Immer weniger junge Leute wollen heute eine handwerkliche Ausbildung machen, erzählt Meik Leuschner. Und das geht seit Jahren so. Als er im vorletzten Jahr beim Job-Center anrief, um mitzuteilen, dass er Auszubildende sucht, versprach das Jobcenter zwar, Leute zu schicken, die einen Ausbildungsplatz suchen, aber blicken ließ sich niemand. Das wundert den Meister schon, sei doch allenthalben die Rede davon, dass Ausbildungsplätze fehlten.

Dass die Jugend zu dumm sei, wie von Arbeitgebern immer wieder bemängelt, glaubt Leuschner nicht. Das komme schon mal vor, sei aber nicht die Regel. Es sei wohl eher die Art der Arbeit, die viele Jugendliche abschrecke, mutmaßt er. „Dabei arbeiten wir bei den großen Dreckgeschichten (sprich Abflussreinigung) meist sowieso mit Fachfirmen zusammen.“ „Viele wollen schnell viel Geld verdienen und sich nicht die Hände schmutzig machen“, bestätigt Daniel Bödeker die Vermutung seines Chefs. Von sich selbst sagt er dagegen, dass er keine Lust gehabt habe, im Büro zu sitzen. Planen, bauen und dann sehen, was dabei herauskommt, das sei eher sein Ding. Hart sei es schon manchmal, wenn man beispielsweise Solaranlagen auf dem Dach installiere, Schornsteine verrohre oder Kessel in den Keller schleppen müsse. „Auch Zeit muss man mitbringen, für den Kundendienst ist man auch schon mal samstags, sonntags oder feiertags unterwegs“, sagt Daniel Bödeker. Er selbst habe gewusst, was auf ihn zukomme, sein Stiefvater habe einen eigenen Betrieb gehabt und ihn auf die Idee gebracht, den Beruf zu ergreifen.

Allen, die technisch interessiert sind und Interesse an dem Beruf haben, rät er, ein oder zwei Praktika zu machen. Es sei eine anspruchsvolle und vielseitige Ausbildung, bei der der Anteil an Elektrotechnik ständig steige, erläutert der Geselle, der zur Zeit die Meisterschule in Berenbostel besucht. In seinem Ausbildungsbetrieb arbeitet der 27-Jährige weiterhin auf 400-Euro-Basis. Daniel Bödecker konnte die Ausbildung durch seine guten Leistungen um ein halbes Jahr verkürzen und seine Prüfung vorzeitig abgelegen, dennoch mit hervorragenden Leistungen in Theorie und Praxis – Gesamtnote „sehr gut“. In der Urteilsbegründung der Jury wurde ferner sein Arbeitsverhalten hervorgehoben. Bereits während der Ausbildung hat Daniel Bödeker zusätzlich an Qualifizierungslehrgängen und Kundendienstseminaren teilgenommen.

Von wegen nur Dreckarbeit: Der Anteil an Elektrotechnik steigt bei Sanitär- und Heizungstechnikern stetig an.

Foto: ah
Quelle Schaumburger Zeitung




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